Das könnte auch ein Modell für Straßenfeste, andere Open Air Festivals oder Großereignisse unter freien Himmel sein, bei dem der Veranstalter für mehr Service sorgen könnte und die Besucher bei genügend aufgestellten sanitären Einrichtungen sich auch als Kunden fühlen, die das ja auch durch die Getränkepreise bezahlen. Das System scheint leicht installierbar zu sein und die “Pissoire-Wand” steht zwischen einzelnen WC-Kabinen – im Foto von Dixi-WC. Dadurch werden die Toiletten insgesamt entlastet und die Wartezeiten minimieren sich für die Damen und die Herren. Man beachte auch die Kästen zum Desinfizieren der Hände über den Becken, was mir natürlich gleich aufgefallen ist (gesehen beim Open Air Tempelhofer Feld).
Die Frage, wie viele solcher WC-Häuschen aufgestellt werden müssen, stellt sich mir immer wieder und darum werde ich das nochmal erfragen. Das dürfte abhängig sein von der Anzahl der erwarteten Besucher. Aber kostet es wirklich SO viel mehr, eine größere Menge dieser Toiletten zur Verfügung zu stellen? Dass man einfach als Veranstalter sich wohl fühlen kann und zu sich sagen kann “Anstehen nur im Notfall”? Auf jeden Fall fand ich interessant, was ich hier gesehen habe.